Das Verteidigungsministerium in Tokio hatte den Streitkräften des Landes zuvor befohlen, die Rakete notfalls abzuschießen, sollte sie oder Teile davon auf japanisches Hoheitsgebiet zu fallen drohen.
Das kommunistische Nordkorea will zum 100. Geburtstag von Staatsgründer Kim Il Sung am 15. April einen Satelliten ins All schießen. Auch die USA und Südkorea sehen darin einen verdeckten Test einer militärischen Rakete, die einen Atomsprengkopf tragen könnte.
Das japanische Militär brachte die Abschussvorrichtungen für das PAC-3-Abwehrsystem an vier Standorten auf Okinawa, einschließlich der Provinzhauptstadt Naha, in Stellung, wie Kyodo weiter berichtete. Weitere Anlagen würden auch an Übungsplätzen im Bereich der Hauptstadt Tokio aufgestellt. Zudem sollen drei Aegis-Zerstörer in Stellung gebracht werden, hieß es.