Unter den Toten seien sieben Kämpfer der Regierung und drei Selbstmordattentäter. Der übrigen Opfer sollen Zivilisten sein. Anschläge sind in der gut gesicherten Stadt vergleichsweise selten.
Sicherheitskräfte hätten am Sonntagmorgen drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge verfolgt, schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf die Polizei. Zwei der Wagen hätten gestoppt und gezielt gesprengt werden können. Als sich die Beamten dem dritten Fahrzeug im belebten Altstadt-Viertel Al-Amara näherten, habe ein Selbstmordattentäter die Bombe gezündet.
Der syrische Minister für die lokale Verwaltung, Hussein Machluf, sagte bei einer Besichtigung des Tatortes, die Explosionen seien Teil einer „terroristischen Verschwörung“ gewesen.
Obwohl Attentate in Damaskus vergleichsweise selten sind, ereigneten sich in der Vergangenheit dort vereinzelt schwere Anschläge. So starben Mitte März mehr als 40 Menschen bei einem Doppelanschlag, der auch den Justizpalast der Stadt traf. Wenige Tage zuvor waren bei einem der schwersten Anschläge auf Schiiten in der Stadt mindestens 74 Menschen getötet worden.
Teilweise wurden die Taten von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), teils von der Al-Kaida-nahen Gruppe Fatah al-Scham für sich reklamiert.