Andernfalls hätten die beteiligten Rüstungskonzerne „erhebliche Schadenersatzansprüche“, die in den Milliardenbereich gehen könnten. Die Sicherheitslage in Algerien habe sich nicht verändert, der nordafrikanische Staat sei kein Bürgerkriegsland, hieß es weiter.
Wie das „Handelsblatt“ berichtete, will der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern in den kommenden Wochen mit Algerien den Vertrag zur Produktion von 980 Radpanzern vom Typ „Fuchs 2“ unterzeichnen. Der Auftrag soll sich auf 2,7 Milliarden Euro belaufen. Gabriel hatte angekündigt, künftig weniger Rüstungsexporte von Panzern und Kleinwaffen genehmigen zu wollen.