Wie „Süddeutsche“ und „ARD“ berichten, wurde der Verteidigungsausschuss des Bundestags in geheimer Sitzung darüber informiert.
Bei dem Luftangriff auf ein von Flüchtlingen bewohntes Schulgebäude im Norden Syriens sind Aktivisten zufolge vergangene Woche mindestens 33 Zivilisten getötet worden. Inwieweit die Bilder der Bundeswehr eine Rolle bei der Bombardierung spielten, blieb zunächst unklar. „Die Linke lehnt den Einsatz ohnehin ab, vor dem Hintergrund, dass in der Regel bei Luftschlägen keine Trennung von Zivilisten und Kombattanten möglich ist“, sagte der Obmann der Linken im Verteidigungsausschuss, Alexander Neu.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte: „Zu konkreten Daten und Zielen äußern wir uns nicht.“ Die im türkischen Incirlik stationierten deutschen Tornado-Jets machen hochauflösende Bilder von IS-Stellungen zur Identifizierung von Angriffszielen.