Nun wird klar, dass gleichzeitig offenbar ein dreistelliger Millionenbetrag verschwendet wurde. Unabhängig von der Frage, inwieweit de Maizière dafür verantwortlich zu machen ist, wird das Drohnen-Debakel den Unmut in der sowieso schon strapazierten Truppe schüren.
Und es wird zu klären sein, wieso das Ministerium so lange an der Technik festhielt. Dass im Herbst gewählt wird, erhöht jedoch nicht gerade die Chancen auf seriöse Aufklärung. Die Drohne wird zum Spielball im Wahlkampf.