Insgesamt würden die Identitäten und Papiere von 150 aus Marokko und Algerien stammenden Menschen überprüft, sagte ein Sprecher der zuständigen Polizeibehörde im Kreis Warendorf.
Nach bisherigen Erkenntnissen habe rund die Hälfte von ihnen mehrere Ausweise bei sich gehabt. Ob auf diese Weise wiederholt Taschengeld kassiert wurde oder sonstiger Missbrauch betrieben wurde, müssten nun weitere Ermittlungen zeigen, sagte der Sprecher.
In der vergangenen Woche waren 230 Menschen aus Marokko und Algerien in die Notunterkünfte gebracht worden. Wegen mehrerer Straftaten sei die Polizei zuletzt in den Unterkünften im Einsatz gewesen. Dabei hätten die Beamten festgestellt, dass sich einige der Männer illegal in Deutschland aufhielten.