Dennoch: Die Kritik an der „Hinterzimmer-Wahl“ verpufft weitgehend — angesichts der Tatsache, dass die Karlsruher Urteile unsere Rechtskultur und Gesellschaft immer wieder positiv prägen. Dass nun ein exponierter Politiker die weinrote Robe überstreift, ist ebenfalls kein Grund zur Aufregung. Ein Roman Herzog oder eine Jutta Limbach kamen auch aus der Politik und haben ihre Unabhängigkeit bewiesen. Das ist Peter Müller auch zuzutrauen.
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