„Das regt die Beobachtungsfähigkeit an“, sagt Maria Große Perdekamp, Leiterin der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Außerdem mache es die kleinen Gärtner stolz, Verantwortung zu übernehmen, etwa beim Gießen. Auch draußen lassen sich Pflanzen beobachten, beispielsweise auf dem Spielplatz oder im Wald. „Da kann man in den nächsten Wochen gucken: „Wo bildet sich das erste Moos?“.“
Wer einen Garten zur Verfügung hat, kann im bevorstehenden Frühling die Kinder ein Beet anlegen lassen. Gut klappt das ab vier bis fünf Jahren, sagt Große Perdekamp. Am besten lässt man die Kleinen etwas einpflanzen, das sie selbst gerne essen: Möhren, Salat oder Radieschen. „Wichtig für die Eltern ist, nicht zu hohe Erwartungen zu haben.“ Es sei normal und nicht schlimm, wenn Kinder beim Gärtnern vielleicht nach einer Viertelstunde keine Lust mehr haben.