In diesem Dilemma sollte der beruflich Erfolgreichere versuchen, sich vom Frust des anderen nicht herunterziehen zu lassen. Vielleicht kann er die Unzufriedenheit seines Partners sogar ein Stück weit positiv sehen: Denn wer mit sich hadert, kann daraus auch Mut schöpfen, etwas zu ändern. Darauf weist die Psychologin Berit Brockhausen hin. Gemeinsam könne man überlegen, was für einen ersten Schritt infrage komme - etwa ein Personalgespräch oder eine Weiterbildung.
Hält die Unzufriedenheit des oder der Liebsten aber an, hilft oft nur eine ehrliche Ansage: „Sagen Sie dem Partner, wie furchtbar Sie es finden, wenn er sich hängen lässt, und dass Sie fürchten, ihn irgendwann unattraktiv zu finden, wenn das so weitergeht“, rät Brockhausen in der Zeitschrift „Emotion“ (Ausgabe Februar 2014).