Natürlich lassen sich solche Ereignisse nicht komplett ausschließen - mitunter können sich die Frauen aber durch Vorbereitung schützen, erklärt die Trauma-Expertin Astrid Saragosa in dem Interview. Hilfreich könne es sein, sich vorher auch mit möglichen negativen Szenarien zu beschäftigen, und zu überlegen, wie man dann reagieren würde. Das macht die werdende Mutter idealerweise mit dem Partner gemeinsam. „So fühlt sie sich von den Ereignissen nicht so überfallen“, erläutert Saragosa.
Außerdem empfiehlt die Expertin, in der Geburtsvorbereitung mehr Methoden zu lernen, wie man während der Geburt selbstbestimmt bleibt. Ein Beispiel sei das Hypnobirthing - dabei versuchen Frauen, sich in einen tranceartigen Zustand wie in der Hypnose zu versetzen.