Gute Vorsätze lassen sich in einer entspannten Situation besser umsetzen. Unter Stress greifen Menschen dagegen auf die Gewohnheit zurück, die am stärksten verankert ist, heißt es in der Zeitschrift „Psychologie Heute compact“ (Nummer 35). Sie greifen also eher zu Chips statt zum Apfel.
Entscheidend fürs Dranbleiben ist auch, dass die Ziele nicht zu groß sind. Denn große Vorhaben lassen das Angstzentrum im Gehirn anspringen. Die Folge: Man lässt das Vorhaben oft ganz fallen. Wer dagegen Minischritte unternimmt, bleibt motiviert und sorgt dafür, dass das Angstzentrum im Gehirn stumm bleibt. Das gilt zum Beispiel, wenn jemand statt der ganzen Wohnung erstmal nur jeden Tag eine Ecke eines Zimmers aufräumt.