„Zu viele Kontakte, zu denen man sich verpflichtet fühlt, klauen die Zeit für Kontakte, die glücklicher und zufriedener machen“, erklärt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Gerade im Alter, wenn man durch das Berufsleben nicht mehr dazu verpflichtet ist, habe man die große Chance und die Freiheit, selbst zu bestimmen, wer einem guttut.
Sowinski empfiehlt Senioren deshalb, lieber wenige und enge Kontakte zu pflegen, als sich „sozial zu verheizen“. Im Alter dürfe man sich sozialen Zwängen entziehen. Senioren sollten dafür hinterfragen: „Was tut mir gut? Wo gehe ich genervt raus?“ Und dann wirklich nur Kontakt zu den Leuten halten, zu denen sie auch Kontakt haben möchten.