Denn Kinder müssen dafür in der Lage sein, die Perspektive einer anderen Person einzunehmen, also verstehen: „Was will und glaubt mein Gegenüber?“. Das gelingt den meisten Kindern erst zwischen dreieinhalb und vier Jahren.
Noch schwieriger ist: Kinder müssen die unterschiedlichen Perspektiven im Raum einschätzen können - das klappt frühestens mit fünf Jahren, heißt es in der Zeitschrift „Baby und Familie“ (Ausgabe 12/2017).
Kinder, die sich mit der räumlichen Perspektive noch schwertun, verstecken sich beispielsweise gerne hinter Sachen, merken aber nicht, dass man sie von der Seite ziemlich gut sehen kann.