Die Vergleichsseiten finanzieren sich über Werbung und über die Vermittlung von Kunden. Das habe Einfluss darauf, ob Anbieter gelistet werden und wo sie auf den Ranglisten erscheinen. Es ist deshalb ratsam, mehrere Vergleichsportale zu nutzen. Teils greifen die Portale aber auf dieselben Datensätze zu.
Damit die angezeigte Liste den Anforderungen entspricht, müssen Verbraucher außerdem die Voreinstellungen prüfen. Teilweise lotsen Formulierungen wie „Top-Angebote“, „Bester Preis“ oder „nur Tarife mit hoher Kundenbewertung“ den Kunden zu bestimmten Angeboten. Besser ist es daher, die Vorauswahl zu deaktivieren und die Vergleichsparameter kritisch zu überprüfen.
Bei besonders günstigen Konditionen ist eine gesunde Skepsis ratsam. Teils gelten die Angebote dann nämlich nur für einen beschränkten Zeitraum. Und gerade bei komplexen Produkten wie Versicherungen ist es wichtig, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern ganz besonders auf die enthaltenen Leistungen. Wichtig zu wissen ist außerdem: Die Portale garantieren nicht, dass die Angebote für den Suchenden tatsächlich zur Verfügung stehen, so die Verbraucherschützer.