Darunter waren auch krankheitserregende Bakterien, die resistent gegen Medikamente sind, sowie DNA-Spuren von nicht mehr ansteckenden Pest- und Anthraxerregern.
Hunderte weitere Mikroben konnten die Wissenschaftler, die 17 Monate lang die U-Bahn-Stationen mit Nylontupfern untersucht hatten, keinem existierenden Lebewesen zuordnen. Die meisten der Funde sind den Forschern zufolge aber keine Krankheitserreger, sondern können das Immunsystem der Fahrgäste sogar positiv beeinflussen.
Die New Yorker Behörden zeigten sich wenig amüsiert über die im Journal „Cell Systems“ veröffentlichte Studie und warnten vor Panikmache. „Extrem fehlerhaft“ und irreführend sei das Papier, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der „New York Times“.