Das erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.
100 Gramm des Gemüses aus dem Meer enthalten demzufolge etwa 10 Milligramm Jod. Damit es nicht zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion kommt, sollte man es mit der Jod-Aufnahme aber nicht übertreiben. Das gilt besonders für Kinder, Ältere und Menschen mit einer Schilddrüsenerkrankung.
Der Jod-Gehalt ist je nach Algen-Sorte unterschiedlich. Beispielsweise Nori-Algen, die vielen als Ummantelung von Sushi-Röllchen bekannt sind - enthalten am wenigsten Jod. In solchen Nori-Algen steckt außerdem reichlich Vitamin A. Sie sind meistens als Trockenware im Asia-Laden erhältlich und schmecken beispielsweise auch in Suppen, im Reis oder Omlette. Weniger essen sollte man von den Kombu-Algen - sie enthalten sehr viel Jod.