Kämen weitere Risikofaktoren, wie Rauchen oder bei Frauen die Einnahme von Verhütungsmitteln hinzu, steigerten diese das Schlaganfall-Risiko noch, erläutert der Experte von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin. Betroffene sollten daher aufmerksam sein.
Treten bei einer Migräne plötzlich auch Kopf- und Gesichtsschmerzen auf, müsse auch an einen Schlaganfall gedacht werden, sagt Dichgans. „Auch wenn die Kopfschmerzen nach Medikamenten-Einnahme nicht abklingen und Symptome wie Lähmungserscheinungen, Artikulations- oder Sehstörungen länger als sonst bestehen bleiben, sollte man sich sicherheitshalber rasch in einer neurologischen Station untersuchen lassen.“