„Passivität kann zu einer Dekonditionierung der Rückenmuskulatur führen und den gesamten Bewegungsapparat schwächen“, erklärt Marcel Reuter, Sportwissenschaftler und Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.
Wie Überbelastung durch körperliche Arbeit kann auch Bewegungsmangel zu Rückenschmerzen führen. Denn fehlt es an Kraft- und Mobilitätseinheiten, verkümmert die Wirbelsäulenmuskulatur.
Deshalb gilt auch in den Wintermonaten: dreimal pro Woche Walken, Joggen oder spazieren gehen. Dabei sollte man allerdings aufpassen, dass die Rückenmuskulatur nicht auskühlt und verhärtet. Wichtig für die Prävention ist außerdem ein regelmäßiges Krafttraining. Menschen mit häufigen Rückenproblemen empfiehlt Reuter ein gezieltes Rückentraining.