Für ihre Symptome schämen Betroffene sich mitunter sehr.
Das Reizdarmsyndrom lässt sich nicht heilen, und auch zur Linderung der Beschwerden gibt es keine einheitliche Therapie, wie das Patienteninformationsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erläutert.
Hilfreich kann ein Tagebuch sein - dort notiert man die Art und Intensität der Beschwerden, was man gegessen hat, ob man körperlich aktiv oder im Stress war. So entdeckt man vielleicht bestimmte Muster. Mit etwas Planung lebt es sich unter Umständen auch etwas leichter: Das Portal www.gesundheitsinformation.de empfiehlt Betroffenen zum Beispiel, sich auf Veranstaltungen schon gleich zu Beginn zu erkundigen, wo die Toiletten sind, sich im Kino an den Gang zu setzen oder zu einer Feier sein eigenes Essen mitzubringen.