Denn Schnee liegt wie eine Dämmschicht auf dem Boden und den Pflanzen - je dicker sie ist, desto besser. Dann kann die eisig kalte Luft nicht direkt auf den Erdboden und die Wurzeln der Pflanzen im Boden einwirken. Fehlt die weiße wärmende Decke, spreche man auch von Kahlfrösten, erklärt der Deutsche Wetterdienst.
Was heißt das für Gartenbesitzer? Liegt kein Schnee und ist auch keine Flocke in Sicht, aber es drohen bitterkalte Temperaturen, müssen empfindliche Pflanzen im Garten mit einem Frostschutz versehen werden. Gut eignet sich etwa eine Reisigdecke oder ein Jutekleid. Es lohnt sich, diese im Winter bereitliegen zu haben.