Für Autohalter ergäben sich daraus Mehrkosten von 4000 bis 6000 Euro während der durchschnittlichen Nutzungsdauer eines Fahrzeugs. Das sagte Umwelthilfe-Geschäftsführer Jürgen Resch in Berlin. Da die Kfz-Steuer an den Ausstoß von CO2 und damit auch an den Verbrauch gekoppelt ist, sei 2016 mit Steuermindereinnahmen von 2,2 Milliarden Euro zu rechnen, sagte Resch.
Er sieht die Behörden in der Pflicht: Nach amerikanischem Vorbild solle künftig das Umweltbundesamt die Herstellerangaben zum Kraftstoffverbrauch nachprüfen können. „Das Kraftfahrtbundesamt ist hierfür völlig ungeeignet.“ Die Klagemöglichkeiten für betroffene Autohalter müssten zudem verbessert werden.