Gartenbesitzer schneiden Walnussbäume am besten im August zurück. Ende Juli oder Anfang September sei dies auch möglich, sagt Adrian Engel von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. „Dann ist der Saftdruck nicht mehr so stark.“ Die Walnuss bilde nur schwer Wundgewebe. Im Winter bliebe die Schnittwunde daher offen, was eventuell zu Infektionen führe. „Im Frühjahr würde der Pflanzensaft rauslaufen.“
In der Regel werde bei der Walnuss nur die Krone gelichtet, unregelmäßige oder kranke Triebe abgeschnitten. Starke Äste sollten möglichst nur „bis auf einen lebenden Seitenarm“ abgeschnitten werden, damit sich neue Triebe entwickeln können. Wichtig sei, dass ein Gärtner „Schnittwunden so klein wie es geht hält“. Wundverschlussmittel seien aber nur bei großen Schnittwunden nötig.