Halter sollten deshalb die Kralle beobachten und sie gegebenenfalls selbst kürzen, rät Tierärztin Tina Hölscher von der Organisation Aktion Tier. Am besten schneidet man sie mit einer Krallenzange, ohne das Gewebe zu verletzen: Bei weißen Krallen sieht man den durchbluteten Bereich gut durch das Horn schimmern. Zu ihm sollte man beim Schneiden etwa ein bis zwei Millimeter Abstand halten.
Schwieriger wird das Ganze bei schwarz pigmentierten Krallen. Hier muss man beim Kappen sehr vorsichtig sein. Am besten, man kürzt öfter und dabei weniger, rät Hölscher.