Stattdessen setzte sie den Steuersatz ab 1. Januar 2017 auf 19 Prozent.
Bislang blieben Einkünfte bis zu 18 000 australischen Dollar (gut 12 000 Euro) im Jahr steuerfrei. Kaum einer verdiente bei den Aushilfsjobs auf Farmen, in der Ernte oder in Cafés oder Restaurants mehr als das.
Viele Bauern und Firmen hatten vehement gegen die sogenannte Backpacker-Steuer protestiert. Sie fürchteten, keine billigen Hilfskräfte mehr zu finden. Der Präsident des Bauernverbandes, Brent Finlay, nannte den Kompromiss nun fair.
Gut 225 000 junge Leute bekamen im Haushaltsjahr 2014/15 ein Work-and-Travel-Visum, das es ihnen erlaubt, ein Jahr lang in Australien zu arbeiten und zu reisen. Die meisten gingen an Briten. Deutsche stellten die zweitgrößte Gruppe mit fast 25 000, gefolgt von Südkoreanern, Franzosen und Taiwanesen.