Als ich auf dem ersten Absatz ein wenig außer Atem verschnaufte, kam mir von oben ein junger Mann entgegen, der in nicht schimpfwortfreier Sprache aufgebracht und sehr laut in sein Handy sprach. Mein erster Gedanke war negativ.
Als der junge Mann an mir vorbeikam, blieb er plötzlich stehen, hörte auf zu reden und fragte mich, ob er meinen Koffer nach oben tragen dürfe. Er durfte, und ich war sehr dankbar für die Hilfe. Ich schämte mich, weil ich anfangs Vorurteile hatte. Ich bin dem jungen Mann sehr dankbar, dass er mir gezeigt hat, dass die Sprache nicht das Wichtigste ist, wenn man das Herz auf dem richtigen Fleck hat.
Wenn Sie uns auch Ihre Geschichte erzählen möchten: zentralredaktion@wz.de