Im Gespräch mit unserer Zeitung gibt er zu, dass es schon wehtut aus den Play-offs zu fliegen.
Herr Ohlbrecht, trotz der überragenden Aufholjagd Ihrer Mannschaft im zweiten Drittel der Partie hat es am Ende gegen Ihren ehemaligen Verein nicht gereicht. Wie groß ist die Enttäuschung?
Tim Ohlbrecht: Die Enttäuschung ist natürlich groß. Die Saison ist jetzt für uns vorbei. Auch wenn wir wussten, dass es schwer werden würde. Denn Bamberg hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren zuhause kein Spiel zuhause verloren. Ich glaube, wir waren auf dem richtigen Weg und hätten ein viertes Spiel zu Hause auf jeden Fall verdient gehabt. Das hat leider nicht geklappt. Es tut immer irgendwie weh, wenn man kurz vor dem Finale rausfliegt.
Wie blicken Sie auf Ihre erste Saison in der deutschen Basketball-Bundesliga nach dem Abenteuer USA zurück?
Ohlbrecht: Es hat richtig viel Spaß gemacht. Ich habe in dieser Saison mit Ulm das richtige Team gefunden. Es hat von Anfang an super gepasst und durch die Saison hinweg weiter gut geklappt. Ich habe mich mit Per Günther, mit dem ich schon in der Kindheit zusammengespielt habe, wieder gut zusammengefunden. Wir sind die beste Mannschaft nach den drei großen B's, die einen vielfach höheren Etat haben als wir. Und ich denke schon, dass wir stolz auf uns sein können.
Die Saison ist für Ulm und Sie vorbei. Wie geht es weiter, gleich in den Urlaub?
Ohlbrecht: Erst einmal freue ich mich zurück nach Ulm zu kommen und dort unsere Fans zu treffen. Am Montag steht eine Fanfeier auf dem Programm. Da wollen wir die Saison ein wenig ausklingen lassen. Ich habe Gespräche mit der Nationalmannschaft und da wird man in den kommenden Tagen erfahren, wie es weitergeht.