„Ich habe in meinem ganzen Leben gelernt, zu kämpfen, egal wie oft du am Boden bist, du musst immer einmal mehr aufstehen - und dieses mal erst recht“, sagte die 27-Jährige in Ulm.
Die Weltmeisterin im Leichtgewicht war im April 2011 von ihrem Stiefvater kurz vor einem WM-Kampf angeschossen worden. Sie wurde dabei schwer verletzt, auch an ihrer Schlaghand. „Es ist das Schlimmste, was mir passiert ist“, sagte die Deutsch-Libanesin.
In ihrer Heimatstadt Ulm will El-Halabi am 12. Januar den WM-Titel gegen Lucia Morelli verteidigen. Trainer Jürgen Grabosch bescheinigte seiner Athletin eine gute Form. Morelli bezeichnete er als „unangenehme“ und „kampfstarke“ Gegnerin. Die 33-Jährige zollte El-Halabi Respekt für den Willen nach dem schweren Schicksalsschlag. Geschenke gibt es aber keine. „Wir gehen davon aus, dass dieser Comeback-Versuch schiefgeht“, sagte Morellis Manager Rolf Wittmeier.