Die Fans von Energie Cottbus haben Miruta als genialen Zauberfuß und Freistoßkünstler in Erinnerung. Vor 17 Jahren hatte Cottbus für ein Schnäppchen von 300 000 D-Mark jenen Regisseur von Dozsa Ujpest verpflichtet, der unter Trainer Eduard Geyer für Schlagzeilen im deutschen Oberhaus sorgen sollte. Nach zwei Jahren bei Energie und dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2000 stieg der Marktwert des Spiellenkers auf drei bis fünf Millionen Mark. Trotz des Interesses von HSV und Mönchengladbach blieb Miriuta in der Lausitz. Auch, weil Energie für ihn als ersten Profi eine Million Mark Jahresgage locker machte.
Insgesamt 121 Mal spielte er für die Cottbuser und prägte in dieser Zeit den Nimbus des Ost-Underdogs wie kein anderer. 15 Tore und 22 Tor-Vorlagen gelangen ihm in der Bundesliga - so viel wie keinem anderen Energie-Spieler. „Der Ball ist in meinem Kopf“, sagte Miriuta damals. „Ich weiß lange vorher, wo er hinfliegen wird.“ Trainer Geyer lobte ihn als Mann mit „Augen in den Füßen“.