Neben seiner Schnelligkeit, Kopfballstärke und dem taktischen Geschick ist die Vielseitigkeit das größte Plus des Youngsters, der gleich bei seinem Bundesliga-Debüt am 7. November 2009 mit dem Tor zum 1:1-Endstand beim FC Bayern auffiel.
Zuletzt war Matip als Innenverteidiger neben dem Griechen Kyriakos Papadopoulos gesetzt, beim 3:1 gegen Stuttgart wurde er wegen der Ausfälle von Jermaine Jones (gesperrt) und Lewis Holtby (verletzt) im defensiven Mittelfeld gebraucht. Im Duett mit Marco Höger auf der „Doppel-Sechs“ erfüllte „Jimmy“, wie er von den Mitspielern gerufen wird, den Stevens-Auftrag souverän, sorgte zudem für das wichtige 1:0 (3.). „Dafür, dass wir erst sehr selten gemeinsam auf dieser Position gespielt haben, war das schon ganz gut“, sagt der gebürtige Bochumer.
Heldt ist froh, dass er den Vertrag mit dem Talent gerade bis 2016 verlängerte, bevor Matip Begehrlichkeiten der Konkurrenz weckt. „Joel ist ein erstklassiger Spieler“, schwärmt Heldt über den 1,93 Meter großen Schlacks. Er bringe Voraussetzungen mit, die kaum zu erlernen seien. „Größe und Schnelligkeit kannst du schwer antrainieren.“