„Ich bin sicher, dass Herr Watzke seinen bis zum Ende des Jahres 2019 laufenden Vertrag als Vorsitzender der Geschäftsführung erfüllen wird“, erklärte BVB-Präsident Reinhard Rauball in einer Stellungnahme zu einem Bericht des Wirtschaftsmagazins „Bilanz“.
Wie das Magazin in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, soll Thomas Steg, Generalbevollmächtigter und Cheflobbyist des VW-Konzerns, die Nachfolge von Watzke antreten. Die Personalie sei Teil eines Plans europäischer Fußballmanager im Zuge der Nachfolgeregelung für den Präsidenten des Fußball-Weltverbandes FIFA, Joseph Blatter. Der Schweizer hat seinen Rücktritt angekündigt.
Falls UEFA-Präsident Michel Platin auf dem außerordentlichen FIFA-Kongress Ende Februar in das höchste Amt des Weltfußballs gewählt werden sollte, würde laut „Bilanz“ DFB-Chef Wolfgang Niersbach den Spitzenplatz von Platini in der Europäischen Fußball-Union übernehmen. Niersbach wiederum könnte nach derzeitiger Planung von BVB-Präsident Rauball ersetzt werden. Der Dortmunder Geschäftsführer Watzke würde in diesem Fall zum Vereinspräsidenten aufrücken und Steg dessen Job übernehmen.