Die Anerkennung war berechtigt. Der Werder-Youngster hatte zunächst sein viertes Saisontor erzielt und dann den zweiten Bremer Treffer durch Finn Bartels exzellent vorbereitet. „Wir haben als Mannschaft gewonnen. Das war eine Megaleistung, wir haben gebrannt“, sagte Stürmer.
Zusammen mit dem 20-jährigen Melvyn Lorenzen und dem Ex-St.-Paulianer Bartels spielte Selke den deutschen Vizemeister schwindelig. Viele Zuschauer fragten sich, wie lange die junge Garde das hohe Tempo gehen könne. Am Ende hätte es sogar deutlich höher ausgehen können als 2:1. „Der Trainer hat uns gut eingestellt“, meinte Selke.
Viktor Skripnik machte deutlich, dass er seinen Weg eindeutig mit den jungen Leuten gehen wird: „Sie wollen sich weiterentwickeln.“ Jungspunde wie der ehemalige U23-Angreifer Selke haben namhafte Profis wie Eljero Elia längst verdrängt. „Ich bin froh, dass wir Selke haben, er ist echt talentiert. Aber er muss weiter akribisch an sich arbeiten und selbstkritisch bleiben“, warnte der Ukrainer.