„Unseren Erkenntnissen zufolge waren am Sonntag in Lille rund 300 Störer aktiv, für Donnerstag erwarten wir eine ähnlich hohe Zahl“, sagte ein Sprecher der Beobachtungsstelle der dpa. Insgesamt seien bisher mehr als 700 sogenannte Gefährderansprachen durchgeführt worden, allein 500 in der vergangenen Woche.
Als Gefährder bezeichnet die Polizei Personen, von denen sie glaubt, dass sie Straftaten begehen könnten. Die Gefährderansprache ist ein „konfrontatives Gespräch“, bei dem dem Gegenüber eröffnet wird, dass er unter Beobachtung steht.