Die Aktion gilt als umstritten, da Menschenrechtler dem kremltreuen Republikchef Ramsan Kadyrow Morde und Folter vorwerfen. Kadyrows Nordkaukasus-Auswahl gewann gegen Maradona & Co. 5:2. Im März hatte Kadyrow bereits ein Spiel mit dem deutschen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus organisiert. „Russland wird 2018 ein würdiger Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft“, sagte Figo nach dem Spiel.
Das Stadion mit rund 30 000 Sitzplätzen ist neue Heimat des Erstligisten Terek Grosny, der vom niederländischen Ex-Nationalspieler Ruud Gullit trainiert wird. Die von Arbeitslosigkeit und Armut dominierte Region bestreitet fast den gesamten Haushalt mit Geld aus Moskau. Beobachter werten den Spaßkick als Polit-PR für den früheren Tschetschenien-Krieger Kadyrow, der mit solchen Aktionen auch die Schrecken der 1990er Jahre vergessen machen will. Damals wüteten zwei Bürgerkriege in der islamisch geprägten Teilrepublik.