Das habe ein Ermittlungsrichter in Lissabon entschieden, berichteten mehrere Medien in Portugal übereinstimmend. Miguel droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.
Der Zwischenfall ereignete sich am späten Abend des zweiten Weihnachtstages 2009 im Lissabonner Vorort Seixal. Miguel soll die Schüsse abgefeuert haben, weil ihm und seinen Freunden der Zutritt zu einer Diskothek verweigert worden war. Verletzt wurde niemand. An den Händen des 32-Jährigen seien danach Pulverspuren entdeckt worden, schrieb die Onlineausgabe der Zeitung „Correio da Manha“ unter Berufung auf Justizkreise. Miguel werde sich unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes verantworten müssen.