Auch beim Wuppertaler SV werden Erinnerungen wach an den ehemaligen Duisburger Fußballprofi Detlef Pirsig, der am Montag im Alter von 74 Jahren gestorben ist.
Vom 1. Januar 1984 bis zum 30. Juni 1986 war Pirsig in der Oberliga Nordrhein Trainer des WSV und hatte zunächst einen schweren Stand gehabt, wie sich WSV-Legende Günter Pröpper - damals Pirsigs Co-Trainer - erinnert. „Manfred Reichert hatte ihn vom BV Lüttringhausen geholt, den Detlef in die zweite Liga geführt hatte. Er brachte mit Steinhauer, Sobbe und Bals drei Spieler von dort mit. Das hat vielen hier nicht gefallen“, so Pröpper.
Der als Spieler als Eisenfuß verschriene Pirsig, gegen den Pröpper einst selbst gespielt und mal vier Tore gemacht hatte, sei ein toller Trainer und Mensch mit viel Feingefühl für die Spieler gewesen. „Er hatte maßgeblichen Anteil, dass mein Sohn Carsten Karriere gemacht hat“, nennt Pröpper ein Beispiel. gh