Formel 1 Schmerzen im Cockpit: Hadjar nach „Alptraum“ erleichtert

Suzuka · Isack Hadjar musste in Australien von Lewis Hamiltons Vater getröstet werden. In Japan lässt der Neuling den Rekordweltmeister sogar hinter sich. Trotz eines ungewöhnlichen Problems.

Isack Hadjar plagt sich in Suzuka mit seinem Gurt.

Foto: Scott Barbour/AP/dpa

Formel-1-Neuling Isack Hadjar verzog immer wieder das Gesicht. Mehrmals klagte der französische Racing-Bulls-Pilot während der Qualifikation in Japan über den Boxenfunk, dass er erhebliche Probleme habe.

„Es war ein Alptraum“, sagte der 20-Jährige nach der Startplatzjagd, die er auf einem hervorragenden siebten Platz noch vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari beendete.

„Ich hatte ein bisschen Schmerzen“

Aber was bereitete Hadjar sogar Schmerzen? Ein Gurtband saß offenbar nicht richtig - und das tat weh. Die Probleme mit dem Anschnallen tauchten Hadjar zufolge schon im Abschlusstraining von Suzuka auf, sie konnten aber bis zum Qualifying nicht gelöst werden. Er fürchtete schon, dass er die erste K.o.-Runde nicht würde durchhalten können. „Ich hatte ein bisschen Schmerzen, konnte mich dann aber für den Rest auf das schnelle Fahren konzentrieren“, sagte er erleichtert.

Und wie schnell er war! Er landete sogar direkt vor dem Achten Hamilton. In Australien beim Saisonstart war Debütant Hadjar nach einem Crash schon auf der Formationsrunde ausgeschieden. Im Fahrerlager kam dann Hamiltons Vater Anthony angelaufen und tröstete den aufgelösten jungen Rennfahrer. „Ich wollte ihn einfach nur in den Arm nehmen. Ich fühlte für ihn wie ein Vater“, sagte Anthony Hamilton damals.

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(dpa)