Dem Spanier wird Clenbuterol-Doping vorgeworfen. Contador führt einen positiven Test vom Juli 2010 auf den Verzehr eines verseuchten Steaks zurück und hat Doping stets bestritten. Im November 2011 hatte der CAS den Fall verhandelt, nachdem der Termin etliche Male verschoben worden war. Auch die Verkündung des Urteils war zunächst für diese Woche geplant gewesen. Bei einem Schuldspruch droht Contador eine zweijährige Doping-Sperre.
Spaniens Radsportverband RFEC hatte Contadors Version Glauben geschenkt und den Madrilenen trotz des positiven Befunds nicht gesperrt. Dagegen klagten der Weltverband UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. Nach monatelanger Hängepartie dürfte nun am nächsten Montag ein Ende des Justizmarathons anstehen.