Estlands erfolgreichster Langläufer war Anfang 2011 positiv auf ein verbotenes Wachstumshormon getestet und bis zum 23. Februar 2014 gesperrt worden. Der 15-Kilometer-Olympiasieger von 2002 und 2006 hat stets die Einnahme verbotener Mittel bestritten. Er beendete seine aktive Laufbahn noch vor Bekanntwerden des Dopingfalls.
Das Gericht begründete seine Entscheidung in einer Mitteilung von Dienstag mit Verfahrensmängeln, die zu einer „falschen“ positiven Dopingprobe geführt haben könnten. In seiner Stellungnahme räumte der CAS zugleich ein, es gebe Hinweise, dass Veerpalu das Wachstumshormon genommen haben könnte.
Im Juni 2012 erneuerte die Anti-Doping-Kommission der FIS die dreijährige Sperre von Veerpalu. Der gesperrte Athlet habe am 21. Januar 2012 beim Langlauf-Weltcup in Otepää das estnische Nationalteam beim Ski-Test unterstützt und damit gegen den Code der Anti-Doping-Agentur WADA verstoßen. Veerpalu wurde deshalb vom Tag des Verstoßes an erneut für drei Jahre gesperrt.