Gauland hatte Empörung ausgelöst mit der Aussage: „Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht.“
Brandenburgs Ministerpräsident Woidke bezeichnete Gauland daraufhin als „Scharfmacher“ und forderte ihn auf, seine Worte öffentlich zurückzunehmen. Der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Thomas Oppermann, warf Gauland „politische Hetze“ vor. Pegida und AfD müssten aufpassen, „dass sie nicht das Geschäft der Terroristen betreiben“.
Im Potsdamer Landtag wollen die Abgeordneten am kommenden Mittwoch in einer Aktuellen Stunde der Opfer gedenken und über die Folgen der Attentate in Paris diskutieren. Dann tritt auch Gauland als Fraktionschef der Alternative für Deutschland (AfD) ans Rednerpult.