Auch ein gemeinsamer Euro-Finanzminister sei denkbar. Allerdings wären für die Schaffung eines solchen Postens „gewaltige Vertragsänderungen“ nötig und die Mitgliedstaaten müssten bereit sein, auf Souveränität zu verzichten, räumte Juncker ein.
„Wir konnten ja nicht einmal durchsetzen, dass die Hohe Vertreterin für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik als europäische Außenministerin bezeichnet wird. Kein nationaler Außenminister räumt so einfach das Feld“, sagte der EU-Kommissionschef. Sicher sei, dass ein solcher Finanzminister eine gesamteuropäische Haushaltsgewalt bräuchte und parlamentarisch kontrolliert werden müsste, fügte Juncker hinzu.