Er wünsche sich, dass auch andere Tröglitzer privat Unterkünfte zur Verfügung stellten. „Die Braunen dürfen über unseren Ort nicht siegen“, sagte der 46-Jährige. In der Nacht war der Dachstuhl des künftigen Flüchtlingsheims ausgebrannt, der Staatsschutz ermittelt. In das Mehrfamilienhaus sollten im Mai 40 Flüchtlinge einziehen.
Gegen die Asylbewerberunterkunft hatte es in dem 2700-Einwohner-Ort im Süden Sachsen-Anhalts monatelang NPD-geführte Protest-Demos gegeben. Als ein Aufmarsch direkt vor Nierths Haustür genehmigt wurde, trat der ehrenamtliche Ortsbürgermeister Anfang März zurück.