Stellt der Pilot Unregelmäßigkeiten fest, kann er die erforderlichen Daten auch selbst zur Überprüfung an das Rechenzentrum der Airline schicken. Laut Lufthansa geht es dabei um Drehzahlen, Druckwerte, Temperatur, Höhe oder Geschwindigkeit. Engine Condition Monitoring (ECM) nennen Fachleute das System. Es ermöglicht, Fehler früh zu erkennen und sie zu beheben, bevor beim weiteren Einsatz der Maschine ein größerer Schaden entsteht.
ECM gibt es bereits seit 1970: Damals informierten sich die Piloten noch mittels Rechen-Scheiben über mögliche Probleme mit den Triebwerken. Später wurden die Werte von Instrumenten abgelesen. Seit Einführung des Airbus A310 im Jahr 1983 gibt es in den Triebwerken entsprechende Sensoren.