„Ein Mitgliederentscheid setzt aber voraus, dass es ernsthafte Gegner gibt, also zwei, drei Leute, die sagen: "Auf keinen Fall darf es der oder die andere werden! Ich bin besser!“, sagte Gabriel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Wenn dies nicht so sei, wirke das Verfahren unglaubwürdig. „Man kann so etwas nicht als Schauspiel aufführen“, betonte Gabriel.
Den ersten Zugriff auf die Kanzlerkandidatur hat der Parteivorsitzende Gabriel. Würde er verzichten, stünde der in Umfragen wesentlich beliebtere Noch-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz als Kandidat zur Verfügung.