Das teilte der Leiter des Konsiliarlabors für das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), Helge Karch, in Münster mit. Das Labor hatte am Mittwoch den Erregertyp ermittelt, der für den aktuellen Ausbruch der EHEC-Infektionen in Deutschland verantwortlich ist. Bisher sei es weder in Deutschland noch weltweit zu dokumentierten Ausbrüchen des neuen EHEC-Typus gekommen.
Der Test solle auch helfen, die Quelle des Erregers zu ermitteln. „Die Identifizierung der Erregervariante ist ein wichtiger Schritt auf der Suche nach den Übertragungswegen„, sagte Karch laut Mitteilung. Eine schnelle Bestätigung des Erregers sei aber auch notwendig, um den Patienten helfen zu können.