Reebok gilt als eine der wenigen Baustellen beim ansonsten boomenden Sportartikelkonzern aus Herzogenaurach. Bei der Vorlage aktueller Quartalszahlen hatte Rorsted erst im August erste Fortschritte bei der Sanierung der US-Tochter gemeldet.
„Alles läuft in die richtige Richtung“, sagte er. Das Sorgenkind von Adidas soll mit einer Verschlankung der Bostoner Zentrale und einem Umbau des Vertriebs rentabler werden soll. Rorsted hatte angekündigt, Konzernteile abzustoßen, wenn sie keine Gewinne schreiben. Mehrere defizitäre Marken für Golf und Eishockey hat er schon verkauft.
Seine Manager will Rorsted laut dem Bericht auf mehr Profitabilität einschwören. Daher habe er deren Vergütung umgestellt und stärker an den Gewinn je Aktie gekoppelt. Adidas müsse „darauf achten, nicht deutlich weniger zu verdienen“ als seine Mitbewerber, sagte Rorsted. Der Sportartikel-Branchenprimus Nike legt eine operative Marge von fast 14 Prozent hin, bei Adidas ist es nur gut die Hälfte. 2020 will Rorsted etwa 11 Prozent erreichen.