Sein Unternehmen sei aber gelassen genug, um genau dann zu kaufen, wenn es auch wirklich passt. Zur Verfügung stehe dafür rund eine Milliarde Euro.
Im Visier hat Koch insbesondere ausländische Unternehmen. „Wir wollen noch internationaler werden und unsere Basis zum Beispiel in Asien oder Amerika erweitern. Viele unserer Kunden sind international tätig und erwarten, dass wir ihnen weltweit folgen.“ Darüber hinaus schaue sich Bilfinger verstärkt nach Unternehmen mit ausgeprägtem Ingenieur-Know-how um. „Das erweitert unser Spektrum über das bisherige Dienstleistungsangebot hinaus.“
Koch baut Bilfinger derzeit vom Bau- zum Dienstleistungskonzern um. Komplett verzichten will er auf die Bauaktivitäten aber nicht. „Das Bauwissen ist wichtig für die Dienstleistungen, die wir erbringen. Wer Anlagen und Immobilien wartet und pflegt, sollte sämtliche Elemente des Bauwerks verstehen. Ich halte das für einen echten Wettbewerbsvorteil.“