Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Euro-Referenzkursnoch auf 1,3370 (Dienstag: 1,3349) Dollar festgesetzt.
Obwohl die Entspannung an den Finanzmärkten anhält, bleibt diekonjunkturelle Lage in der Eurozone trüb. Wie das Forschungsunternehmen Markitam Donnerstag in London mitteilte, sank der stark beachtete Einkaufsmanagerindexvon Januar auf Februar um 1,3 Punkte. Mit 47,3 Zählern liegt er auf ähnlichhohem Niveau wie vor der jüngsten Verbesserung im Januar. Der Rücksetzer imFebruar folgte auf drei Anstiege in Folge. Die Markterwartungen wurden klarverfehlt, es war mit einem abermaligem Anstieg gerechnet worden.
Bereits am Vorabend hatte das Protokoll der letzten Zinssitzung derUS-Notenbank (Fed) den Euro unter Druck gebracht. Die Mitschrift nährte an denFinanzmärkten Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der Anleihekäufe durch dieFed. Derzeit kauft die US-Notenbank noch jeden Monat Wertpapiere in einemVolumen von insgesamt 85 Milliarden Dollar. Dadurch soll die Konjunkturangeschoben werden.