Am Freitag war der Euro nach einer weiteren Entspannung in derEuro-Schuldenkrise auf ein neues Elf-Monatshoch bei 1,3480 Dollar gesprungen,während die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs am gleichen Tag auf1,3469 (Donnerstag: 1,3349) Dollar festgesetzt hatte.
"Wie weit geht das noch?" Diese Frage stellte sich am Morgen DevisenexperteUlrich Leuchtmann von der Commerzbank mit Blick auf die Kursentwicklung desEuro. Als Grund für die jüngsten Kursgewinne nannte er unter anderem dieNachricht von Freitag, dass die Banken des Euroraums der EuropäischenZentralbank (EZB) deutlich mehr an Krisenhilfe zurückzahlen werden als erwartet.Am Devisenmarkt werde mittlerweile immer häufiger 1,40 Dollar als nächsteZielmarke für den Kurs des Euro genannte, sagte Leuchtmann weiter.