Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung1,3334 US-Dollar und damit geringfügig mehr als zum Handelsstart am Morgen. DieEuropäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf1,3443 (Dienstag: 1,3454) Dollar festgesetzt.
In der Eurozone hat sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe wie erwartetaufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex stieg im Februar leicht von 48,8 Punktenauf 49,0 Zähler. Trotz der Verbesserung signalisiert der Indikator weiterhineine schrumpfende Industrieproduktion. Zudem hat sich der Preisauftrieb imFebruar verstärkt. Die Jahresinflationsrate legte zum Vormonat von 2,6 Prozentauf 2,7 Prozent zu. Experten sehen die Möglichkeit, dass die EZB wegen desanhaltenden Inflationsdrucks unter Zugzwang gerät.
Im weiteren Handelsverlauf blicken Anleger auf den ISM-Index für dieStimmungslage der Einkaufsmanager in den USA und auf den EU-Gipfel in Brüssel.Die am Markt herbeigesehnte Entscheidung zur Aufstockung des europäischenRettungsfonds ist nicht zu erwarten. Allerdings ist Deutschland lautverschiedenen Medienberichte dabei, etwas von seiner bisherigen Blockadehaltungabzurücken.