Air Berlin habe gewaltige Probleme mit sich geschleppt. Die Aufgabe habe ihn trotz der extrem schlechten Lage des Unternehmens gereizt.
Dass der Geldgeber Etihad so schnell den Stecker ziehen würde, davon sei keine Rede gewesen. Nach der Insolvenz als „Manager mit goldenem Fallschirm“ hingestellt worden zu sein, tue weh, sagte Winkelmann.
Gleichzeitig lobte er die jetzt gefundene Lösung, die Flugzeugverkäufe an Easyjet und Lufthansa und die Übernahme von vielen Beschäftigten vorsieht. Angesichts des erweiterten Engagements von Easyjet und einer starken zu Lufthansa gehörenden Eurowings werde Berlin der große Gewinner sein, sagte Winkelmann.
Air Berlin hatte am 27. Oktober den Flugverkehr eingestellt, nachdem die Gesellschaft - mit 1,5 Milliarden Euro verschuldet - im August Insolvenz angemeldet hatte. Großaktionär Etihad wollte den Fortbestand des lange defizitären Unternehmens nicht weiter finanzieren.